REGION.innovativ

Das Förderprogramm REGION.innovativ unterstützt regionale Bündnisse dabei, sich neuen Forschungs- und Innovationsthemen zu widmen und mit neuen Partnern zusammenzuarbeiten. Mehrere Förderrunden nehmen unterschiedliche Querschnittsthemen in den Fokus.

REGION.innovativ-Logo

Jede Region hat Stärken – und mag sie noch so strukturschwach sein. Dazu zählen innovative Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und regionale Netzwerke aus Gesellschaft, Politik und Verwaltung, die ihre Region voranbringen wollen. Für diese Regionen und Akteure ist das experimentelle Förderprogramm REGION.innovativ gemacht.

REGION.innovativ unterstützt regionale Bündnisse dabei, sich neuen Foschungs- und Innovationsthemen zu widmen und die dafür notwendige Zusammenarbeit mit neuen Partnern zu etablieren. Mehrere Förderrunden nehmen jeweils ein Querschnittsthema in den Blick, das besonders für strukturschwache Regionen wichtig ist. Die erste Förderrunde "Arbeitsforschung" unterstützt die innovative Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft. Die aktuelle, zweite Förderrunde "Kreislaufwirtschaft" zielt auf die Kreislaufführung von Stoffen, Materialien und Produkten ab.

Piktogramm für Kreislaufwirtschaft

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Zweite Förderrunde – Kreislaufwirtschaft

Mit der zweiten REGION.innovativ-Förderrunde unterstützt das Bundesforschungsministerium regionale Verbünde dabei, eine nachhaltige regionale Kreislaufwirtschaft zu etablieren und die Wertschöpfung vor Ort zu stärken. Verschiedene Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Verwaltung sollen über ihre fachlichen und administrativen Grenzen hinweg zusammenarbeiten und neue Kooperationsformen vorantreiben. Dazu zählen etwa besseres Wissensmanagement zwischen den Kommunen, der Abbau institutioneller Hürden oder neu entwickelte Instrumente in den Kommunen.

Die Bündnisse werden von mindestens zwei Kommunen, einem kommunalen Unternehmen und einer Hochschule oder Forschungseinrichtung getragen, die sich schwerpunktmäßig mit Kreislaufwirtschaft, Verwaltungswissenschaften, Rechtswissenschaften, Organisationswissenschaften oder verwandten Disziplinen beschäftigt.

Bewerbungsschluss 30. September 2020

Interessierte Bündnisse können sich bis zum 30. September 2020 um eine REGION.innovativ-Förderung bewerben. Dafür ist eine ausgefüllte Projektskizze über das Internetportal easy-Online einzureichen.

Erste Förderrunde – Arbeitsforschung

Die erste Förderrunde unterstützt regionale Bündnisse dabei, Lösungsansätze zur Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft zu erarbeiten und umzusetzen. Die geförderten Initiativen erarbeiten neue Instrumente und Modelle der Arbeitsgestaltung und erproben diese pilothaft in den beteiligten Unternehmen. Auf diese Weise soll die Fördermaßnahme technologische und soziale Innovationen ermöglichen und die Attraktivität des jeweiligen Standortes langfristig sichern.

Mehrere Menschen bepsrechen sich in einem gläsernen Büroraum

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Diese REGION.innovativ-Förderrunde richtet sich an Akteure bestehender regionaler Bündnisse, Netzwerke und Cluster, die ein Innovationsfeld bearbeiten, das für den regionalen Strukturwandel besonders bedeutend ist. Auf dieser Basis haben sich regionale Forschungsverbünde gebildet, die überwiegend von KMU sowie mittelständischen Unternehmen getragen werden. An jedem Verbund beteiligt sich mindestens eine Hochschule oder Forschungseinrichtung aus dem Bereich der Arbeitsforschung.