Gebietsabgrenzung

"Innovation & Strukturwandel" richtet sich an strukturschwache Regionen in Deutschland. Zur Abgrenzung wird die Fördergebietskulisse der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) zugrunde gelegt.

Voraussetzung für eine Förderung in den einzelnen Maßnahmen von „Innovation & Strukturwandel“ ist in der Regel die Formierung eines regionalen Bündnisses bzw. Verbundes oder einer Initiative mit Schwerpunkt in einer strukturschwachen Region. Die Einbindung von Partnern aus nicht strukturschwachen Regionen ist unter bestimmten Bedingungen zugelassen. Welche Bedingungen erfüllt sein müssen, hängt von der Fördermaßnahme ab. Detaillierte Erläuterungen hierzu finden Sie in Abschnitt 4 der jeweiligen Förderrichtlinie.

Neue Fördergebietsabgrenzung ab 2022

Die Abgrenzung der GRW-Fördergebiete ändert sich zum 01.01.2022. Die neue Fördergebietsabgrenzung für den Zeitraum 2022 – 2027 wurde von Bund und Ländern bereits beschlossen. Sie steht noch unter dem Genehmigungsvorbehalt der Europäischen Union. Für T!Raum und die dritte Auswahlrunde von RUBIN (Skizzenfrist 01.02.2022) sowie die dritte Auswahlrunde von REGION.innovativ (Skizzenfrist: 15.11.2021) wird die neue GRW-Gebietsabgrenzung zugrunde gelegt.

Auf laufende Maßnahmen (WIR!, laufende RUBIN-Runden, REGION.innovativ „Arbeitsforschung“ und „Kreislaufwirtschaft“) hat die Neuabgrenzung der GRW-Gebiete keine Auswirkungen; hier wird weiterhin die bis Ende 2021 geltende GRW-Fördergebietskarte angewendet.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den zuständigen Projektträger für die Förderprogramme WIR!, RUBIN, REGION.innovativ bzw. T!Raum.

Region – Definition und Verständnis

Voraussetzung für eine Förderung ist die Formierung eines regionalen Bündnisses/Verbundes bzw. einer Initiative in einer strukturschwachen Region. Davon ist die "natürliche" Region zu unterscheiden, die die Bündnisse/Verbünde/Initiativen selbst definieren müssen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.